Aus dem Rathaus

Gründe für den Wettbewerb

Im Zuge dieses Entwicklungskonzepts war die zentrale Aussage für die Altstadt, dass sowohl der Marktplatz, als auch der an den Marktplatz angrenzende Bereich der Maximilianstraße und der Ludwigstraße für alle in die Stadt einfahrenden oder durch die Stadt durchfahrenden Menschen (Einheimische und Gäste) besser erkennbar werden muss, dass sie sich mitten im Wunsiedel sozusagen mitten in der guten Stube der Altstadt befinden. Herr Dr. Dürsch entwickelte deshalb die These, dass wir die Kernentwicklungszone für unsere Altstadt zunächst auf das sogenannte und allseits bekannte  Altstadt-H beschränken sollten, um dort auch in einem überschaubaren Zeitraum spürbare positive Veränderungen zu erreichen.

Das wichtigste dazu ist in der Bürgerzeitung zum ISEK dargestellt und liegt als Anlage 1 bei.

 

Zusammen mit der Regierung, die in Städten wie der Festspielstadt Wunsiedel die Entwicklung sehr interessiert fachlich und finanziell begleitet, machten wir uns dann auf den Weg, für diese bessere Erkennbarkeit der Altstadt einen Wettbewerb auszuloben.

 

Der Wettbewerb schloss mit einem einstimmigen Votum der Jury. Nachdem der Wettbewerb aufgeteilt war in einen Realisierungsteil (öffentlicher Bereich, bestehend aus Markplatz, Luitpoldplatz, Jean-Paul-Platz, Maximilianstraße und Ludwigstraße) und einen Ideenteil für die angrenzenden Gebäude, bzw. die Stadtquartiere 6 und 10, war immer klar, dass der Wettbewerb für den Bereich der öffentlichen Flächen auch direkt in eine Umsetzung der Maßnahmen führt.



Die zentrale Basis, dass es in der Altstadt überhaupt zu Veränderungen kommen soll, ergeben sich aus dem integrierten Stadtentwicklungskonzept mit Leibildprozess, welches in einem relativ aufwendigen Verfahren in den Jahren 2006 bis 2007 mit Hilfe des Instituts für Stadtentwicklung bzw. der Herren Dr. Manfred Heider und Dr. Ing. Hans-Peter Dürsch entwickelt wurde.